Ballroom Culture

Ballroom Culture ist eine queere afroamerikanische und lateinamerikanische Subkultur, die in den 1960er und 1970er Jahren in New York entstand. Sie besteht aus sogenannten „Houses", sozialen Strukturen, die funktional wie Wahlfamilien agieren, und Wettkämpfen, den „Balls", bei denen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedenen Kategorien tanzen, sich stylen und performen. Ballroom Culture war für viele schwarze und lateinamerikanische LGBTQ+-Jugendliche, die von ihren Familien abgelehnt wurden, ein lebensrettendes soziales Netz. Sie wurde durch den Dokumentarfilm „Paris Is Burning" (1990) und die TV-Serie „Pose" international bekannt.

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