Doing Gender

Doing Gender ist ein soziologisches Konzept, das 1987 von den Soziologinnen Candace West und Don Zimmerman eingeführt wurde. Es besagt, dass Geschlecht keine biologisch gegebene Eigenschaft ist, sondern durch alltägliche Interaktionen und soziale Praktiken aktiv hergestellt und bestätigt wird. Menschen „tun" Geschlecht, indem sie sich entsprechend gesellschaftlicher Normen verhalten, kleiden und kommunizieren. Dieses Konzept ist grundlegend für das Verständnis von Geschlecht als sozialem Konstrukt und hat großen Einfluss auf Feminismus, Queer Studies und die Geschlechterforschung.

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