Fa'afafine ist ein Begriff aus der samoanischen Kultur und bezeichnet Menschen, die bei der Geburt männlich zugewiesen wurden, aber feminine Rollen und Eigenschaften verkörpern. Sie gelten als ein anerkanntes drittes Geschlecht in Samoa und spielen eine wichtige soziale Rolle in der Familie und Gesellschaft. Fa'afafine sind weder homosexuelle Männer noch Transgender-Frauen im westlichen Sinne, sondern eine eigenständige kulturelle Identität. Ähnliche Konzepte existieren in anderen polynesischen Kulturen unter verschiedenen Bezeichnungen.