Geschlechtsangleichung

Geschlechtsangleichung bezeichnet die Gesamtheit der medizinischen, chirurgischen und rechtlichen Maßnahmen, die eine trans oder nicht-binäre Person ergreift, um ihren Körper und ihren rechtlichen Status mit ihrer Geschlechtsidentität in Einklang zu bringen. Sie kann Hormontherapie, Operationen wie Phalloplastik, Metoidioplastik oder Vaginoplastik sowie die Änderung von Vornamen und Geschlechtseintrag im Personenstandsregister umfassen. Nicht alle trans Menschen wünschen oder erhalten eine Geschlechtsangleichung; die Identität ist unabhängig von medizinischen Maßnahmen gültig. In Deutschland wurde der Zugang zur Geschlechtsangleichung durch das Selbstbestimmungsgesetz 2024 vereinfacht.

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