Die Geschlechtsidentität ist das innere Erleben des eigenen Geschlechts – das subjektive Gefühl, ob man sich als Frau, Mann, nicht-binär oder auf andere Weise identifiziert. Sie ist unabhängig vom biologischen Geschlecht, vom Körper oder von der sexuellen Orientierung. Geschlechtsidentität ist tief in der Persönlichkeit verankert und kann sich in manchen Fällen im Laufe des Lebens wandeln oder verfestigen. Die WHO hat Transgender-Identitäten 2019 aus der Kategorie psychischer Erkrankungen gestrichen und damit anerkannt, dass Geschlechtsidentitätsvielfalt keine Pathologie ist.