Gewalt im Namen der Ehre bezeichnet Gewalt, die innerhalb von Familien oder Gemeinschaften ausgeübt wird, um vermeintliche Verstöße gegen Ehrvorstellungen zu bestrafen. LGBTQ+-Personen aus bestimmten kulturellen Hintergründen sind besonders gefährdet, da ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität als Schande für die Familie angesehen werden kann. Opfer solcher Gewalt benötigen spezifische Schutzmaßnahmen und Unterstützungsangebote, die kulturelle Sensibilität mit queerer Kompetenz verbinden.