Grenzziehung bezeichnet die Fähigkeit und das Recht, eigene Grenzen in Beziehungen, sozialen Interaktionen und Bezug auf den eigenen Körper zu setzen und zu kommunizieren. Im queeren Kontext ist Grenzziehung besonders wichtig, weil queere Menschen oft mit unerwünschten Fragen zu ihrer Identität, ihrem Körper oder ihrer Sexualität konfrontiert werden. Das Setzen und Respektieren von Grenzen ist ein Grundsatz konsensbasierter Beziehungsgestaltung und sexueller Praxis. Queere Bildungsarbeit vermittelt häufig Kompetenzen zur Grenzziehung und zum Umgang mit Grenzverletzungen.