Hate Crime (Hassverbrechen) bezeichnet Straftaten, die aus Vorurteilen gegenüber bestimmten Gruppen begangen werden – etwa aufgrund sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität. LGBTIQ+-Personen sind weltweit häufig Ziel von Hassverbrechen, darunter körperliche Übergriffe, Bedrohungen und Sachbeschädigungen. In Deutschland werden Hassverbrechen gegen queere Personen polizeilich erfasst, aber Expert:innen gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Hassverbrechen haben nicht nur Auswirkungen auf die direkt Betroffenen, sondern wirken als Einschüchterung auf ganze Gemeinschaften.