Liminalität bezeichnet den Zustand des Dazwischenseins, des Übergangs oder der Schwelle zwischen zwei Zuständen. Im queeren Kontext wird der Begriff verwendet, um Identitäten und Erfahrungen zu beschreiben, die sich zwischen oder jenseits von gesellschaftlich definierten Kategorien bewegen. Queere Existenz wird oft als liminaler Raum verstanden, in dem normative Grenzen von Geschlecht und Sexualität überschritten oder aufgehoben werden.