Die Mattachine Society war eine der ersten Bürgerrechtsorganisationen für Homosexuelle in den USA, gegründet 1950 in Los Angeles von Harry Hay und anderen Aktivisten. Sie war eine der prägenden Organisationen der homophilen Bewegung und setzte sich für die rechtliche und gesellschaftliche Anerkennung homosexueller Menschen ein. Die Organisation leistete wichtige Pionierarbeit für die spätere LGBTQ+-Bewegung, auch wenn ihr moderater Ansatz später von radikaleren Gruppen abgelöst wurde.