Normativität beschreibt gesellschaftliche Normen und Erwartungen, die bestimmte Lebensweisen, Identitäten und Verhaltensweisen als „normal" oder „natürlich" definieren und andere als abweichend bewerten. In Bezug auf Geschlecht und Sexualität umfasst dies insbesondere Heteronormativität und Cisnormativität. Die kritische Auseinandersetzung mit Normativität ist ein zentrales Anliegen der Queer-Theorie und der LGBTQ+-Bewegung.