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Pulse Nightclub Shooting

Am 12. Juni 2016 erschoss ein bewaffneter Angreifer im Nachtclub Pulse in Orlando, Florida, 49 Menschen und verletzte 53 weitere, bevor er nach stundenlanger Geiselnahme von der Polizei getötet wurde. Der Club galt als beliebter Treffpunkt der queeren Community der Stadt; in der Tatnacht fand dort eine „Latin Night“ statt, weshalb ein Großteil der Opfer lateinamerikanischer Herkunft war. Der Anschlag gilt als der folgenschwerste Gewaltakt gegen queere Menschen in der Geschichte der USA. Er löste weltweit Anteilnahme aus: Zehntausende nahmen an Mahnwachen teil, und Wahrzeichen wie das One World Trade Center in New York und der Eiffelturm in Paris wurden in den Farben der Regenbogenflagge angestrahlt. Die Tat verschärfte in den USA die Debatte über Waffengesetze, Terrorismus und den Schutz von LGBTQ+-Personen vor Hassgewalt. Sie wird bis heute jährlich am 12. Juni mit Gedenkveranstaltungen begangen, unter anderem am Ort des ehemaligen Clubs, der zu einer permanenten Gedenkstätte umgestaltet werden soll. Für viele queere Menschen weltweit markiert der Anschlag einen Wendepunkt im Bewusstsein für die eigene Verwundbarkeit trotz zunehmender rechtlicher Gleichstellung.

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