Queerbaiting bezeichnet die Praxis von Medien, Unternehmen oder öffentlichen Personen, LGBTIQ+-Darstellungen oder -Themen anzudeuten, ohne sich tatsächlich zu ihnen zu bekennen – um queere Zuschauer:innen oder Konsument:innen anzulocken. Beispiele sind Filme oder Serien, die romantische Spannung zwischen gleichgeschlechtlichen Figuren andeutet, diese Beziehungen aber nie explizit macht. Queerbaiting wird als kommerziell motiviert und unehrlich kritisiert, weil es von echter queerer Repräsentation ablenkt. Der Begriff ist auch auf reale Personen anwendbar, die queere Identitäten andeuten, ohne ein Coming-out zu haben.