Selbstbezeichnung bezeichnet das Recht und die Praxis, die eigene Identität mit den Begriffen zu benennen, die sich für die betreffende Person richtig anfühlen. Im queeren Kontext bedeutet das beispielsweise, selbst zu entscheiden, ob man sich als lesbisch, queer, nicht-binär oder mit einem anderen Begriff identifiziert. Selbstbezeichnungen können sich im Laufe des Lebens ändern und sind nicht statisch. Das Respektieren von Selbstbezeichnungen ist ein grundlegender Ausdruck von Respekt und Anerkennung gegenüber queeren Personen.