Sprachpolitik im queeren Kontext bezeichnet die bewusste Auseinandersetzung mit der Macht von Sprache, die Identitäten benennt, sichtbar macht oder unsichtbar lässt. Debatten über geschlechterinklusive Schreibweisen, Pronomen und diskriminierungsfreie Terminologie sind Teil der queeren Sprachpolitik. Die Art, wie über queere Menschen gesprochen und geschrieben wird, hat direkten Einfluss auf gesellschaftliche Akzeptanz und Selbstwahrnehmung Betroffener.