Stigma

Stigma bezeichnet das negative soziale Etikett, das Menschen aufgrund bestimmter Eigenschaften oder Zugehörigkeiten aufgedrückt wird, und das zu sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung und psychischen Belastungen führt. LGBTIQ+-Personen sind in vielen Gesellschaften mit Stigmatisierung konfrontiert, die von Vorurteilen und Stereotypen über direkte Diskriminierung bis zu gesellschaftlicher Unsichtbarkeit reicht. Internalisiertes Stigma – das Übernehmen negativer gesellschaftlicher Bewertungen der eigenen Identität – ist eine wichtige psychische Belastung für queere Menschen. Entstigmatisierung erfordert sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Prozesse.

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