Yogyakarta-Prinzipien

Die Yogyakarta-Prinzipien sind ein internationales Dokument zu Menschenrechten in Bezug auf sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität, das 2006 in der indonesischen Stadt Yogyakarta von einer Gruppe internationaler Menschenrechtsexperten erarbeitet wurde. Sie umfassen 29 Prinzipien (2017 um 10 erweitert) und beschreiben, wie bestehende internationale Menschenrechtsnormen auf LGBTQ+-Menschen angewendet werden sollten. Obwohl sie kein rechtlich bindendes Instrument sind, haben die Yogyakarta-Prinzipien großen Einfluss auf Gerichtsentscheidungen und Gesetzgebung weltweit. Sie gelten als wichtigste internationale Referenz für LGBTQ+-Menschenrechte.

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