Zwangsouting bezeichnet die unfreiwillige Offenlegung der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität einer Person durch Dritte, ohne deren Einverständnis. Es stellt einen schwerwiegenden Eingriff in die Privatsphäre dar und kann für die betroffene Person erhebliche Konsequenzen haben, darunter Diskriminierung, sozialer Ausschluss oder Gewalt. Das Recht, den Zeitpunkt und die Umstände des eigenen Coming-outs selbst zu bestimmen, ist ein grundlegendes Anliegen der LGBTQ+-Community.