In Niedersachsen wird eine umfassende Studie zur gesundheitlichen Versorgung von trans Menschen durchgeführt.
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Universitätsmedizin Göttingen starten eine bedeutende Studie zur Gesundheit von trans Menschen. Mit einem Budget von 1,5 Millionen Euro wollen die Einrichtungen untersuchen, wie es um die medizinische Versorgung dieser Gruppe in Deutschland bestellt ist. Ziel ist es, bestehende Versorgungslücken zu identifizieren und gezielt zu schließen. Die Studie soll auch als Grundlage für zukünftige politische Entscheidungen dienen und die gesundheitliche Chancengleichheit fördern.
Verwandte Artikel
Japan: Ausschluss queerer Menschen kostet die Wirtschaft laut Studie Milliarden
Ein Briefing der Organisation Open for Business schätzt, was die Diskriminierung queerer Menschen Japan jährlich kostet. Die Zahlen sind Schätzungen, der Befund passt zur laufenden Debatte um die Ehe für alle.
DKFZ: Brustkrebs wird bei cis Männern und trans Frauen oft übersehen
Das Deutsche Krebsforschungszentrum warnt, dass Brustkrebs bei cis Männern und trans Frauen selten mitgedacht wird. Warnzeichen bleiben dadurch unbemerkt.
New York: Protest vor Klinik gegen Ende der Trans-Versorgung für Jugendliche
Vor dem NewYork-Presbyterian Hospital haben Aktivistinnen und Aktivisten gefordert, die Klinik solle die Versorgung trans Jugendlicher nicht einstellen. Mindestens sechs Krankenhäuser haben Vereinbarungen mit der US-Regierung geschlossen.