Amatonormativität

Amatonormativität bezeichnet die gesellschaftliche Annahme, dass eine exklusive, romantische Paarbeziehung das natürliche Lebensziel aller Menschen sei und anderen Beziehungsformen überlegen ist. Der Begriff wurde von der Philosophin Elizabeth Brake geprägt. Amatonormativität betrifft besonders aromantische und asexuelle Personen, aber auch Menschen in polyamorösen oder anderen nicht-normativen Beziehungskonstellationen, die durch diese Norm marginalisiert werden.

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