Camp

Camp ist eine Ästhetik und ein kultureller Stil, der durch Übertreibung, Artifizialität, Ironie und theatralische Überspannung gekennzeichnet ist. Camp hat tiefe Wurzeln in der queeren Kultur und war historisch eine Form, gesellschaftliche Normen spielerisch zu subvertieren. Drag-Künstler:innen, queere Partys und queere Popkultur machen häufig Gebrauch von Camp-Ästhetik. Der Begriff wurde von Susan Sontag in ihrem Essay „Notes on 'Camp'" (1964) bekannt gemacht und ist seitdem ein wichtiger Begriff in der Kulturtheorie.

Verwandte Begriffe

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