Christopher Isherwood (1904–1986) war ein englisch-amerikanischer Schriftsteller, dessen Berliner Romane „Mr. Norris steigt um" und „Goodbye to Berlin" (1939) das schwule Leben in der Weimarer Republik literarisch festhalten. Seine Werke wurden als Musical und Film unter dem Titel „Cabaret" adaptiert und sind bis heute kulturelle Referenzpunkte für die queere Geschichte Berlins. Isherwood lebte offen homosexuell und war auch politisch in der Schwulenbewegung aktiv.