Cisnormativität bezeichnet die gesellschaftliche Annahme, dass alle Menschen cisgender sind – also dass Geschlechtsidentität und bei der Geburt zugewiesenes Geschlecht immer übereinstimmen. Diese Norm zeigt sich in Formularen mit nur zwei Geschlechtsoptionen, in Sprache und in der Unsichtbarkeit trans und nicht-binärer Erfahrungen in Medien und Institutionen. Cisnormativität schadet trans und nicht-binären Personen, weil ihre Existenz ständig erklärt, verteidigt oder sichtbar gemacht werden muss. Das Bewusstsein für Cisnormativität ist ein erster Schritt zu inklusiveren Strukturen.