Cluster B

Im queeren Gesundheitskontext bezeichnet Cluster B eine Gruppe von Persönlichkeitsstörungen (Borderline, Narzissmus, Histrio, Antisozial), die bei LGBTIQ+-Personen aufgrund von Minderheitenstress, Trauma und Marginalisierung überproportional häufig diagnostiziert werden. Kritiker:innen weisen darauf hin, dass diese Diagnosen manchmal vorschnell oder stigmatisierend vergeben werden. Eine queersensible Therapie berücksichtigt den sozialen Kontext psychischer Belastungen. Der Begriff wird auch in queeren Online-Gemeinschaften diskutiert, manchmal humoristisch oder selbstreflexiv.

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