Crip Theory ist ein akademisches Feld, das Behinderung als kulturelle und politische Kategorie untersucht und dabei Verbindungen zur Queer Theory herstellt. Der Begriff leitet sich vom englischen Slangwort „crip" (Krüppel) ab, das von der Behindertenrechtsbewegung in einem Akt des Reclaiming übernommen wurde. Crip Theory kritisiert die Normierung von Körpern und Fähigkeiten ebenso wie die Normierung von Geschlecht und Sexualität.