Die Gay Games sind eine internationale Multisport- und Kulturveranstaltung, offen für Athlet:innen jeder sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität unabhängig vom Leistungsniveau. Ins Leben gerufen wurden sie vom Zehnkämpfer und Arzt Tom Waddell, der mit dem Turnier bewusst dem olympischen Ausschlussprinzip eine Veranstaltung entgegensetzte, bei der Teilnahme wichtiger ist als Bestzeiten.
Ursprünglich sollten die Spiele „Gay Olympics“ heißen, bis das Internationale Olympische Komitee kurz vor der Eröffnung juristisch gegen die Namensnutzung vorging und eine Umbenennung erzwang. Aus der ersten Ausgabe in San Francisco, bei der Tina Turner die Eröffnungsfeier musikalisch begleitete, wurde seither alle vier Jahre eine wachsende Veranstaltung mit Zehntausenden Teilnehmenden aus aller Welt.