Die Kinsey-Skala ist ein 1948 vom Sexualforscher Alfred Kinsey entwickeltes Instrument zur Messung sexueller Orientierung auf einem Spektrum von 0 (ausschließlich heterosexuell) bis 6 (ausschließlich homosexuell). Die Skala war wegweisend, weil sie Sexualität erstmals als Kontinuum und nicht als binäre Kategorie beschrieb. Heute gilt die Kinsey-Skala als vereinfacht, da sie die Vielfalt sexueller Identitäten, insbesondere nicht-binäre und asexuelle Orientierungen, nicht vollständig abbildet.