LGBTQ+ History Month ist ein jährlicher Gedenkmonat, der an die Geschichte und die Errungenschaften queerer Menschen erinnert. Ins Leben gerufen wurde er 1994 von Rodney Wilson, einem Geschichtslehrer aus Missouri und dem ersten offen schwulen Lehrer an einer öffentlichen Schule des Bundesstaats. Wilson ließ sich dabei vom Black History Month und vom Women's History Month inspirieren und wählte den Oktober als Monat der Wahl: In diesem Monat fanden 1979 und 1987 die ersten beiden großen LGBTQ+-Märsche auf Washington statt, und der 11. Oktober ist als National Coming Out Day dem zweiten dieser Märsche gewidmet. Ursprünglich als Lesbian and Gay History Month bekannt, wurde der Name bald um bisexuell erweitert und später zu LGBTQ+ History Month. Der Gedenkmonat wird inzwischen in rund 20 Ländern begangen; einige Länder wie Großbritannien haben mit dem britischen LGBT History Month im Februar einen eigenen, historisch anders begründeten Termin.