LGBTQ+-Menschen sind im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung einem erhöhten Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen und Suizidalität ausgesetzt, was vor allem auf Diskriminierung, gesellschaftliche Ablehnung und Minority Stress zurückgeführt wird. Besonders vulnerable Gruppen sind trans Jugendliche, ältere queere Menschen und LGBTQ+-Menschen mit Migrationshintergrund. Affirmative Psychotherapie, also eine Therapieform, die LGBTQ+-Identitäten bestätigt und wertschätzt, ist entscheidend für eine wirksame Unterstützung. In Deutschland gibt es spezialisierte Beratungsstellen und Netzwerke, die queere Menschen in psychischen Krisen unterstützen.