Metoidioplastik

Metoidioplastik ist ein chirurgisches Verfahren, das bei trans Männern und nicht-binären Personen nach einer Hormontherapie eingesetzt wird, die zu einer Vergrößerung der Klitoris geführt hat. Bei der Metoidioplastik wird das durch Testosteron vergrößerte Gewebe chirurgisch so umgeformt, dass ein kleiner Phallus entsteht, der Erektion und oft auch Miktion im Stehen ermöglicht. Im Vergleich zur Phalloplastik ist der Eingriff weniger komplex und mit kürzerer Genesungszeit verbunden. Die Metoidioplastik bietet eine körpereigene Alternative und ist für viele trans Männer eine wichtige Option auf dem Weg zur körperlichen Angleichung.

Verwandte Begriffe

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