PEP steht für Post-Expositions-Prophylaxe und ist eine medikamentöse Notfallbehandlung nach einer möglichen HIV-Exposition, beispielsweise nach einem Kondomriss oder einer Verletzung mit kontaminierten Gegenständen. Sie muss so früh wie möglich, spätestens innerhalb von 72 Stunden nach der Exposition begonnen werden, und dauert 28 Tage. PEP ist keine Garantie, kann aber das Infektionsrisiko erheblich reduzieren. Bei Verdacht auf eine HIV-Exposition sollte sofort eine Notaufnahme oder Beratungsstelle aufgesucht werden.