The Trevor Project ist eine US-amerikanische Organisation, die sich auf Suizidprävention und Krisenintervention für LGBTQ+ Jugendliche spezialisiert hat. Gegründet wurde sie 1998 im Anschluss an den Kurzfilm „Trevor“ (1994), der von einem schwulen Teenager erzählt, der nach der Ablehnung durch sein Umfeld einen Suizidversuch unternimmt. Kernstück der Arbeit ist eine kostenlose, rund um die Uhr erreichbare Krisenhotline, ergänzt um Chat- und Textangebote, über die sich junge Menschen anonym an geschulte Berater:innen wenden können.
Neben der direkten Krisenarbeit führt die Organisation jährlich die „U.S. National Survey on the Mental Health of LGBTQ Young People“ durch, eine der größten Erhebungen zur psychischen Gesundheit queerer Jugendlicher weltweit. Die Ergebnisse werden regelmäßig von Medien, Fachverbänden und politischen Entscheidungsträger:innen herangezogen, um auf Zusammenhänge zwischen Diskriminierung, fehlender familiärer Unterstützung und erhöhtem Suizidrisiko hinzuweisen. The Trevor Project zählt heute zu den bekanntesten LGBTQ+-Jugendorganisationen in den USA.