Tokenismus beschreibt die Praxis, eine Person aus einer marginalisierten Gruppe symbolisch zu repräsentieren, ohne echte Inklusion oder strukturelle Gleichstellung zu schaffen. Im queeren Kontext zeigt sich Tokenismus etwa in Medienprodukten, die einen einzigen schwulen Nebencharakter einschließen, um Diversität vorzutäuschen. Echter Fortschritt erfordert mehr als symbolische Repräsentation – er setzt strukturelle Veränderungen in Institutionen, Unternehmen und der Gesellschaft voraus.