Toleranz

Toleranz bezeichnet im gesellschaftlichen Kontext die Bereitschaft, andere Lebensweisen, Identitäten oder Überzeugungen zu akzeptieren, auch wenn man sie selbst nicht teilt. Im queeren Aktivismus wird Toleranz oft als unzureichendes Ziel kritisiert, weil sie ein Machtgefälle impliziert: Toleranz bedeutet, etwas zu „dulden", was man eigentlich ablehnt. Angestrebt wird stattdessen echte Anerkennung und Gleichwertigkeit, nicht nur Duldung. Der Unterschied zwischen Toleranz und Akzeptanz ist ein wichtiges Thema in der queeren Bildungsarbeit.

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