In der Stadtbibliothek Mannheim hat der Intersektionale Queer-Feministische Buchclub mit lebhaftem Austausch begonnen. Gemeinsam mit dem Queeren Zentrum Mannheim lädt er quartalsweise zu Diskussionen über queer-feministische Literatur ein.
In der Stadtbibliothek Mannheim hat der neue Intersektionale Queer-Feministische Buchclub einen inspirierenden Start hingelegt. In Kooperation mit dem Queeren Zentrum Mannheim (QZM) soll das Format einmal quartalsweise einen Raum für den Austausch über queer-feministische Literatur bieten. Der erste Abend widmete sich einem Buch, das vergessene queere Persönlichkeiten der Geschichte beleuchtet, darunter Figuren wie Virginia Woolf, Marlene Dietrich und Hildegard von Bingen. Die Veranstaltung öffnete neue Perspektiven jenseits heteronormativer Geschichtsschreibung und förderte einen vielstimmigen Dialog.
Als Safer Space konzipiert, ist der Buchclub für alle offen, die sich für die Themen interessieren – unabhängig vom Vorwissen über das jeweilige Buch. Diese Offenheit führte zu einem besonderen Erlebnis: Unterschiedliche Blickwinkel prallten aufeinander, neue Denkanstöße entstanden, und ein wertschätzender Austausch entwickelte sich. Die Stadtbibliothek Mannheim schafft mit diesem Format einen weiteren Ort für gesellschaftliche Vielfalt, Teilhabe und gemeinsames Lernen durch Literatur.
Die Termine wechseln sich zwischen Stadtbibliothek und QZM ab. Nächster Termin im QZM: 24. Februar um 19 Uhr mit 'Der Zopf' von Laetitia Colombani. Interessierte sind herzlich eingeladen, mitzudenken, mitzureden und mitzugestalten.
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