Die finnische Ex-Innenministerin Päivi Räsänen wurde wegen homophober Äußerungen zu einer Geldstrafe verurteilt.
Der Oberste Gerichtshof Finnlands hat die ehemalige Innenministerin Päivi Räsänen zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Politikerin war zuvor in zwei Instanzen freigesprochen worden, nachdem sie Homosexualität als 'Entwicklungsstörung' bezeichnet hatte. Das Urteil des höchsten Gerichts stellt einen wichtigen Präzedenzfall dar und wird als Zeichen gegen Hassrede und Diskriminierung gewertet. Menschenrechtsorganisationen begrüßen die Entscheidung als Schritt in Richtung Gleichberechtigung und Respekt für die LGBTIQ+ Gemeinschaft in Finnland.
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