Der Oberste Gerichtshof Finnlands hat die ehemalige Innenministerin Päivi Räsänen zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Politikerin war zuvor in zwei Instanzen freigesprochen worden, nachdem sie Homosexualität als 'Entwicklungsstörung' bezeichnet hatte. Das Urteil des höchsten Gerichts stellt einen wichtigen Präzedenzfall dar und wird als Zeichen gegen Hassrede und Diskriminierung gewertet. Menschenrechtsorganisationen begrüßen die Entscheidung als Schritt in Richtung Gleichberechtigung und Respekt für die LGBTIQ+ Gemeinschaft in Finnland.
Verwandte Artikel
Ein Rugby-Spieler kämpft gegen die Homophobie im eigenen Sport
Als Zwölfjähriger outete sich der irische Rugby-Spieler Kyle Loughman und erlebte danach Ausgrenzung im eigenen Team. Nach Jahren der Pause fand er beim inklusiven Verein San Francisco Fog zu seinem Sport zurück.
NFL-Quarterback Caleb Williams lässt sich von Hass wegen lackierter Nägel nicht beirren
Chicago-Bears-Star Caleb Williams trägt seit Jahren lackierte Fingernägel und erntet dafür homophobe Anfeindungen – obwohl er sich nie als schwul geoutet hat. Er bleibt dabei.
Mörder von O'Shae Sibley zu 20 Jahren Haft verurteilt
Zwei Jahre nach der tödlichen Messerattacke auf den schwulen Tänzer O'Shae Sibley an einer Brooklyner Tankstelle hat ein Gericht in New York das Strafmaß für den Täter verkündet.