In Tennessee sorgt ein neuer Gesetzesentwurf für Aufregung, da er die Schaffung eines Registers vorsieht, das umfassende Daten über trans* Menschen sammelt. Kritiker warnen vor möglichen Datenschutzverletzungen und der Gefahr, dass diese Informationen missbraucht werden könnten. Das Gesetz würde Behörden verpflichten, Daten über Geschlechtsidentität zu erfassen und zentral zu speichern. Menschenrechtsorganisationen und Datenschutzexperten äußern Bedenken, dass solch ein Register zu Diskriminierung und Stigmatisierung führen könnte. Befürworter des Gesetzes argumentieren jedoch, dass es der besseren Planung und Bereitstellung von Gesundheitsdiensten dienen soll. Die Debatte über den Schutz der Privatsphäre und die Rechte von Minderheiten steht im Mittelpunkt der Diskussionen.
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