Das US-Supreme Court hat in einem wegweisenden Urteil entschieden, dass Schulen Trans-Schüler:innen nicht zwingend den Zugang zu Umkleideräumen entsprechend ihrer Geschlechtsidentität gewähren müssen. Die 6:3-Entscheidung stützt sich auf Datenschutzargumente und stößt auf scharfe Kritik queerer Organisationen.
In Europa äußern Verbände wie ILGA-Europe Besorgnis über einen möglichen Dominoeffekt. In Deutschland beobachten Jurist:innen die Entwicklung genau, da ähnliche Fälle vor Gericht stehen. Das Urteil betrifft Millionen Schüler:innen in den USA.
Präsident Biden kündigte an, bundesweite Schutzmaßnahmen zu verstärken. Aktivist:innen planen landweite Proteste. Die Entscheidung unterstreicht die anhaltende Polarisierung in den USA.
Europäische queere Gruppen fordern Solidarität und verstärkte Lobbyarbeit.
Verwandte Artikel
Megan Rapinoe: Trans-Sportverbote schaden allen Mädchen und Frauen
Die frühere Fußball-Nationalspielerin warnt vor Gesetzen, die Mädchen zu medizinischen Geschlechtstests zwingen würden – und berichtet, wie sie selbst wegen ihres Engagements für Trans-Rechte einen Werbevertrag verlor.
Mormonenkirche bewirbt versehentlich Modemarke für schwule Ex-Mitglieder
Auf Instagram und Facebook postete die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ein Interview mit einem Designer – ohne zu wissen, dass er hinter einer Modemarke für queere Ex-Mormonen steckt.
US-Gesundheitsministerium kippt Pläne für Anti-Trans-Krankenhausregel
Die US-Behörde HHS lässt eine Verordnung fallen, die Kliniken bei geschlechtsangleichender Versorgung Minderjähriger die komplette Medicare- und Medicaid-Finanzierung entzogen hätte – nach mehr als 30.000 Protestschreiben.