Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet einen Anstieg von Hassdelikten gegen LGBTQ+-Personen um 15 Prozent. Betroffen sind vor allem Berlin und Hamburg.
Die polizeiliche Kriminalstatistik 2025 zeigt einen alarmierenden Anstieg von Hasskriminalität gegen queere Personen um 15 Prozent. In Berlin wurden 1.200 Fälle registriert, in Hamburg 800. Motive reichen von Beleidigungen bis zu Körperverletzungen.
Das Bundeskriminalamt führt den Anstieg auf rechte Hetze in sozialen Medien zurück. Opferberatungsstellen melden Überlastung. Innenministerin Nancy Faeser kündigte verstärkte Maßnahmen an, inklusive mehr Kameras auf CSD-Routen.
Queere Organisationen fordern härtere Strafen und Prävention. Die Statistik umfasst auch Online-Hass. Experten sehen einen Zusammenhang mit politischer Radikalisierung.
Die Zahlen unterstreichen die Dringlichkeit von Schutzinitiativen.
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