In Berlin-Mitte findet derzeit eine beeindruckende Ausstellung statt, die sich mit der queeren Kunstszene in der DDR beschäftigt. Unter dem Titel "Queere Kunst in der DDR? Biografien zwischen Underground und Propaganda" werden an vier verschiedenen Orten Werke von Künstler*innen präsentiert, die sich trotz staatlicher Repressionen und gesellschaftlicher Vorurteile für ihre Identität und Ausdrucksformen stark machten. Die Ausstellung beleuchtet, wie queere Künstler*innen in einem autoritären System überlebten und ihre Kunst als Mittel des Widerstands nutzten. Die Werke reichen von Malerei und Fotografie bis hin zu Performancekunst und bieten einen tiefen Einblick in die kreative und politische Kraft der damaligen Zeit. Die Ausstellung läuft noch bis zum 28. Juni 2026 und ist ein Muss für alle, die sich für queere Geschichte und Kunst interessieren.
Verwandte Artikel
Queerbeauftragter Pantisano spricht von seiner schweren Erkrankung
Der SPD-Politiker berichtet über seine seltene Lebererkrankung und die hohen Behandlungskosten.
Zahl der Mpox-Infektionen in Berlin hat sich deutlich erhöht
Die Mpox-Infektionen in Berlin sind im Vergleich zu den Vorjahren stark gestiegen.
Bremen: Queerfeindliche Straftaten mehr als verdoppelt
In Bremen ist die Zahl queerfeindlicher Straftaten 2025 stark gestiegen.