Bild: KI-generiert · Illustration
Popstar Sam Smith hat in einem Interview offen über die eigene Identität als nichtbinäre Person gesprochen. Nichtbinär zu sein, sei „schon immer“ Teil der eigenen Persönlichkeit gewesen, sagte Smith – erst mit 27 Jahren habe die Person das passende Vokabular dafür gefunden. Das öffentliche Coming-out als nichtbinär folgte 2019, fünf Jahre nachdem Smith sich bereits 2014 als schwul geoutet hatte. Bekannt wurde der britische Musiker mit Hits wie „Stay With Me“ und zählt zu den erfolgreichsten Popkünstlern seiner Generation.
Rückblickend beschreibt Smith den Weg als befreiend: Man sei jetzt „vollständig aus dem Schrank“ und müsse sich nicht länger erklären. Zugleich kritisierte Smith, wie stark mediale Berichterstattung sich auf die eigene Identität statt auf die künstlerische Arbeit konzentriere.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das im August erschienene Album „Hazel Eyes“, das von der Beziehung zum Modedesigner und Verlobten Christian Cowan geprägt ist. Eine Hinwendung zu unbeschwerten Liebesliedern markiert die Singleauskopplung „My Guy“. Moderator Zane Lowe beschrieb das Album als Werk „ohne Zurückhaltung“; Smith erwiderte, Liebe ziehe sich durch das gesamte Album. Anders als frühere, von inneren Konflikten geprägte Veröffentlichungen steht diesmal Freude im Vordergrund. An die Unterstützung durch Madonna während der kontroversen Phase um den Song „Unholy“, als unbegründete Vorwürfe gegen Smith kursierten, erinnerte Smith zudem.
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