In der Türkei sieht sich ein gutes Dutzend queerer Aktivist*innen und ein schwuler Sänger mit drohenden Haftstrafen konfrontiert. Die Anklagen betreffen die Verbreitung 'obszöner' Materialien, was im Rahmen eines neuen Gesetzes eine größere Kriminalisierungswelle andeutet. Menschenrechtsorganisationen zeigen sich besorgt über die zunehmende Repression gegenüber der LGBTIQ+-Community in der Türkei. Der Fall könnte weitreichende Konsequenzen für die Freiheit der Meinungsäußerung und die Rechte queerer Menschen im Land haben.
Verwandte Artikel
Schwerbehindert und queer: Rund 858.000 Menschen doppelt benachteiligt
Hochrechnungen auf Basis aktueller Statistiken zeigen: Hunderttausende LGBTIQ+-Menschen in Deutschland leben mit einer Schwerbehinderung. Fachverbände warnen vor Mehrfachdiskriminierung, besonders in der Pflege.
Schwule Kreuzfahrt von Türkei und Ägypten abgewiesen
Eine Kreuzfahrt für LGBTQ+-Reisende wurde binnen einer Woche sowohl von der Türkei als auch von Ägypten abgewiesen. Der Veranstalter spricht von einem Novum in seiner 36-jährigen Geschichte.
Türkei verweigert Gay-Kreuzfahrtschiff die Einreise
Die türkische Regierung hat einem von der US-Agentur Atlantis Events gecharterten Kreuzfahrtschiff mit rund 1900 Passagieren das Anlegen in zwei Häfen untersagt – mit Verweis auf "moralische Werte".