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Bury Your Gays

„Bury Your Gays" (deutsch etwa: „Begrabt eure Schwulen") bezeichnet eine wiederkehrende Erzähltrope in Film und Fernsehen, bei der queere Figuren überproportional häufig sterben oder ein tragisches Ende nehmen – oft kurz nachdem sie ihre Sexualität oder Geschlechtsidentität offen ausgelebt haben, etwa direkt nach einem ersten Kuss. Eine Auswertung von fast 1.800 US-Serien zwischen 1976 und 2016 durch das Portal Autostraddle ergab, dass von den Serien mit lesbischen oder bisexuellen weiblichen Figuren rund 35 Prozent diese Figuren sterben ließen, während nur 16 Prozent ihnen ein Happy End gönnten.

Breite öffentliche Aufmerksamkeit erhielt das Muster 2016, als die beliebte Serienfigur Lexa in „The 100" kurz nach einer intimen Szene mit ihrer Partnerin erschossen wurde – der Aufschrei in sozialen Netzwerken machte den Begriff einem größeren Publikum bekannt. Seither versuchen manche Autor*innen und Produktionen bewusst, das Muster zu durchbrechen und queeren Figuren positivere oder zumindest nicht plot-dienlich-tödliche Verläufe zu geben.

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