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Genderqueer-Flagge

Die Genderqueer-Flagge wurde 2011 von der US-amerikanischen Aktivistin Marilyn Roxie entworfen, nachdem zwei frühere Entwürfe aus dem Jahr 2010 überarbeitet worden waren. Sie besteht aus drei horizontalen Streifen in Lavendel, Weiß und dunklem Chartreuse-Grün. Lavendel steht für Androgynität und für Identitäten, die Elemente von als männlich und weiblich geltenden Eigenschaften verbinden – die Farbe entsteht klassischerweise aus der Mischung von Blau und Rosa. Weiß symbolisiert, ähnlich wie auf der Trans-Flagge, Agender-Identität und geschlechtliche Neutralität. Das grüne Band bildet als Komplementärfarbe zu Lavendel bewusst den Gegenpol und steht für Identitäten außerhalb des binären Geschlechtermodells. Die Flagge zählt zu den ersten eigenständigen Symbolen für genderqueere und nichtbinäre Identitäten und gilt als wichtiger Vorläufer der 2014 vorgestellten eigenen Nichtbinär-Flagge. Beide Flaggen werden bis heute parallel verwendet, da „genderqueer“ und „nichtbinär“ zwar verwandte, aber nicht deckungsgleiche Selbstbezeichnungen sind.

Verwandte Begriffe

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