Walisische Schriftstellerin und Historikerin, die zunächst als Journalist unter männlichem Namen bekannt wurde – unter anderem durch die Berichterstattung über die britische Erstbesteigung des Mount Everest, die ihr internationales Ansehen einbrachte.
Sie unterzog sich später einer geschlechtsangleichenden Behandlung und verarbeitete den Weg dorthin in ihrem Buch „Conundrum", einem der frühesten und literarisch anspruchsvollsten autobiografischen Zeugnisse einer Transition. Das Buch gilt bis heute als wichtiger Referenztext, weil es Transition nicht als Sensation, sondern als selbstverständlichen Teil eines gelebten Lebens beschreibt.
Nach der Transition setzte sie ihre Karriere fort und wurde als eine der angesehensten Reise- und Sachbuchautorinnen englischer Sprache gefeiert, weit über die queere Community hinaus. Ihr Werk verbindet historisches Gespür mit einem unverkennbaren, oft sehr persönlichen Erzählton.