Judith Butler (* 1956) ist eine US-amerikanische Philosophin und Literaturwissenschaftlerin, deren Werk die Gender Studies, Queer Theory und feministische Philosophie grundlegend beeinflusst hat. Mit ihrem Buch „Gender Trouble" (1990) etablierte sie das Konzept der Performativität von Geschlecht und stellte die scheinbare Natürlichkeit von Geschlechterkategorien in Frage. Butler setzt sich auch aktiv für LGBTQ+-Rechte und gegen Ausgrenzung ein und hat zahlreiche weitere einflussreiche Werke verfasst. Sie gilt als eine der bedeutendsten intellektuellen Stimmen für Queer-Theorie und Geschlechtergerechtigkeit.