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Kiki (Ballroom-Kultur)

Ein Kiki ist in der Ballroom-Kultur ein informelles Treffen der Community – lockerer und kleiner als ein großer Ball, aber mit ähnlichem Geist aus Tanz, Wettbewerb, gegenseitiger Unterstützung und schauspielerischem Witz. Der Begriff stammt aus dem afroamerikanischen und lateinamerikanischen Ballroom-Umfeld der USA, wo sich vor allem Schwarze und lateinamerikanische queere und trans Personen seit den 1980er-Jahren in „Häusern" (Houses) organisieren.

Bei einem Kiki treffen sich Mitglieder verschiedener Häuser zum Austausch, zum gemeinsamen Voguen und oft auch, um neue oder jüngere Community-Mitglieder in die Kultur und ihre Regeln einzuführen. International wurde der Begriff durch Popkultur, etwa den Song „Kiki" von Scissor Sisters oder Dokumentationen über die Ballroom-Szene, einem breiteren Publikum bekannt, hat seinen Ursprung aber klar in einer Subkultur, die für viele ihrer Mitglieder eine Art Wahlfamilie und Schutzraum darstellt.

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