Radclyffe Hall

Radclyffe Hall (1880–1943) war eine britische Schriftstellerin, deren Roman „Der Brunnen der Einsamkeit" (1928) als einer der ersten offen lesbischen Romane der Literaturgeschichte gilt. Das Buch beschreibt das Leben der Protagonistin Stephen Gordon, die sich von Frauen angezogen fühlt, und wurde trotz eines Obszönitätsverfahrens in England ein literarischer Meilenstein. Radclyffe Hall identifizierte sich selbst als Invert – ein damals verwendeter Begriff – und lebte offen in einer Beziehung mit Frauen.

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