Rainbow Capitalism (Regenbogenkapitalismus) beschreibt die Vereinnahmung queerer Symbole, Identitäten und der Pride-Kultur durch kommerzielle Unternehmen, die damit primär wirtschaftliche Interessen verfolgen. Sichtbarstes Zeichen ist die Überflutung von Produkten mit Regenbogenfarben während des Pride Month im Juni, oft ohne nachhaltige finanzielle oder politische Unterstützung queerer Anliegen. Kritiker*innen betonen, dass Rainbow Capitalism die politische Dimension von Pride zu einer Marketingkampagne verflacht.