Rechtliche Anerkennung bezeichnet die formelle Anerkennung queerer Identitäten, Beziehungen und Familien durch staatliche Gesetze und Institutionen. In Deutschland umfasst dies die Öffnung der Ehe (2017), das Selbstbestimmungsgesetz (2024), die dritte Geschlechtsoption im Personenstand und den Diskriminierungsschutz durch das AGG. Fehlende rechtliche Anerkennung hat direkte Auswirkungen auf Alltagsfragen wie Sorgerecht, Erbschaft, Gesundheitsversorgung und Reisedokumente. Kämpfe um rechtliche Anerkennung sind ein zentrales Element queerer Bürgerrechtsbewegungen weltweit.